Radbrunnen


Neuhaus am Klausenbach, 19. Jh.

Um das Wasser aus dem Brunnenschacht heraufzuholen wird das große hölzerne Rad in Bewegung gesetzt. Die Drehbewegung wird mittels des hölzernen, eisenbeschlagenen Getriebes über den Zahnkranz auf eine Welle übertragen.

Auf dieser ist eine Kette befestigt, an der ein Fass hängt, das in den tiefen Brunnen hinuntergelassen wird und anschließend, gefüllt, wieder heraufgezogen werden muss.

Das Zahnradgetriebe stammt vermutlich aus dem frühen 19. Jahrhundert, der Aufbau und der Brunnenkasten wurden nachgebildet. Der Brunnen wurde oft von mehreren Familien genutzt und war daher von der Straße aus zugänglich.